In den letzten Monaten bin ich zu keinem Eintrag gekommen. Aber dafür sind trotzdem viele Karten entstanden. Hier einige davon...
Passend zu den sommerlichen Temperaturen. Grundlage war ein misslungener Abdruck, den ich dann trotzdem mit Twinkling H2O's coloriert habe. Als Tüpfelchen auf dem i, oder vielmehr als Bewohner im Teich, folgten dann noch ausgeschnittene Kois von einem Motivpapier (Viva Decor).
Nun ist der April fast vorbei ... Als Testdruck (Monotypie) entstand
das Kernstück folgender Karte, die das amerikanische Sprichwort "April
Showers bring May flowers" umsetzt...
Mit dem Hintergrund gleich oben war ich erst sehr unzufrieden... Der
gesprayte Teil, der Mohn oben und die verlaufene grüne
Tropfenspur waren insgesamt zu fade, bis mir dann doch die zündende Idee
kam. Mit verschiedenen kleinen Stempeln (Aura Stamps, Hero Arts) habe
ich aus der Linie schließlich einen Löwenzahn gewerkelt.
Sehr plakativ ist dieser Stempel (Darkroom door) auf einem experimentellen Hintergrund. SU-Stempelkissen mit Wasser-Technik und einige Spritzer Ink-Spray von faltkarten.com
Und noch ein "Altered Fundstück" :-) Eine Werbekarte (Avenue Mandarine), bei der ich den werbenden Teil übermalt habe, dazu kamen zwei ausgestanzte Federn (Stampin' Up) und darüber schließlich ein Reststück Zierband als "Schleier", das dem ganzen einen Krakelier-Effekt verleiht.
Und zum Schluss noch einige Osterkarten... Hintergründe sind Wasserfarben und die Hasen wurden mit einer Schablone gestupft.
Basteln macht Spaß, ist kreativ und muss nicht teuer sein. Vor allem mit Stempeln, Farbe und Papier lassen sich unzählige Ideen umsetzen. Inspiration finde ich in schönen Motiven, zufälligen Fundstücken wie Papierresten (z.B. von Geschenkpapier) und der bewussten Beschränkung von Design und Materialien. Bastelt doch mit! Jede Schublade und jeder Schrank bietet ein paar Schätze, denen man auf kreative Weise neues Leben einhauchen kann und die zum Wegwerfen viel zu schade sind.
Freitag, 24. April 2015
Mittwoch, 18. Februar 2015
MaßgeSCHNEIDERte Karte
Eine Geburtstagskarte musste her. Da die Empfängerin ein großes Schneidebrett für Stoff bekommt, habe ich das Motiv darauf abgestimmt. Endlich kamen mal verscheidene Dinge zum Einsatz, die sich mit Nähen usw. beschäftigen.
Der Hintergrund besteht passenderweise aus Stoff (fertig gekaufte Krawattenreste), altrosa schillernd auf einer Karte von Faltkarten.com in der Farbe Schoko. Die ausfransenden Stoffkanten habe ich ganz schnöde mit Glitter Glue (Pink/Gold) von Uhu versäumt. Man hätte das Ganze umschlagen können, aber dann wäre die Karte zu dick geworden.
Meine neue Scherenstanze (Marianne Design) war der eigentliche Ideengeber. Und ich hatte noch überlegt, wofür man so ein Motiv brauchen kann... aber hat man es einmal, kommen die Einsatzmöglichkeiten ganz von selbst. Gestanzt wurde die Schere aus Silbermetallic-Strukturpappe. Dazu ein selbstgebastelter Knopf im Goldmetallic-Strukturpappe, weil die Karte per Post versendet wurde, und daher nicht zu dick werden durfte. Getrennt wurde beides im Stil eines Wappenbalkens durch einen Rest Schleifenband, der vom Geburtstag übrigblieb.
Diesmal habe ich mich auch innen ausgetobt:
Dort finden wir verschiedene Stoffklebebänder und ein Näh-Motiv aus dem Baby Jane-Block von Cosmo Cricket. Die Anfangsbuchstaben des Grußes stammen von Tschibo und sind mit kleinen Knöpfen und einer aufgedruckten Naht verziert.
Nicht ein einziger Stempel auf dieser Karte ... unmöglich! Daher habe ich noch einen "Einzelstück *Handarbeit"-Schriftzug (Kaleidoskop-Motivsempel) als Signatur hinten aufgesetzt. Das ursprünglich intendierte "Original Stamp Art 1/1" passte, mangels verwendeten Stempeln, nicht. Ich hoffe, die Beschenkte freut sich über Karte und Geschenk!
Samstag, 14. Februar 2015
Valentinstag
Stempel (Ryn Rubber Stamps)
Stempelfarbe Weihnachtsrot (Faltkarten.com)
Wimpelkette: Stempel von Stampin' up, Stamze von Joy!Crafts
Die letzte Valentinskarte war sehr dezent in Braun. Heute, wo der 14. Februar auf den Karnevalssamstag fällt, darf es etwas bunter sein.
Das Glück setzt sich aus vielen Einzelteilen zusammen, wie diese Karte. Der keltische Herzstempel mit den Glühbirnen schrie geradezu nach Valentinstag und die Birnen wollte ich auch schön neonbunt haben. Die sind darum coloriert mit Textmarkern. Dazu kam dann noch anderer Kleinkram, der glitternde LOVE-Schriftzug stammt aus einem Embellishment-Set (Making Memories), dazu noch Brads und ein Schirmchen aus Glimmer Glass, weil Liebe die Menschen vor den Schattenseiten des Lebens beschützt. Ein Frosch musste auch mit drauf - dahinter kann ja ein Traumprinz stecken, wenn man ihn nur kräftig, äh, schüttelt :-) (Achtung, probieren Sie das nicht zuhause...)
Frühlingsliebe
Warum immer rot? Diese Karte (siehe oben) ist in pastelligen Frühlingsfarben gehalten und vorwiegend aus eingefärbten Reststücken hergestellt. Der ausgerissene Hintergrund wurde durch ein aufgepresstes Mehrfarbstempelkissen gefärbt und noch mit Glitter besprüht. Der Untergrund der grünen Herzen ist mit aus dem Pinsel gestrichenen Resten Twinkling H2O gefärbt und dann noch mal mit Wasser besprüht, damit die Wasserfarbe schön zerläuft.
Gestanzt wurden Herzen und zweiteiliger Schmetterling mit dem Basis-Set der Big Shot. Der Schriftzug ist einfach aus einem Block (Periwinkle) von Kaisercraft ausgeschnitten.
Hoffnung
und zu guter Letzt eine Karte für den Fall, dass aus Hoffnung mehr werden soll. Hier dominiert ganz klar die Farbe Rot in verschiedenen Nuancen. Der gerissene Hintergrund, der von Herzen und Schriftzug überspannt wird, kann für die Überbrückung vorheriger Differenzen oder eine neue Verbindung stehen. Auch die Schleife greift in ein ausgestanztes Herz. Eine Versöhnungs- oder Antragskarte zu Valentin.
Bei Interesse an dieser oder einer ähnlichen bzw. anderen Karte, einfach über dieE-Mail- Adresse melden. Manchmal gebe ich Einzelstücke aus Platzgründen ab.
Material: Kraft-Core Papier aus der Tim Holtz-Serie Shattered Collection von Ranger
Metall-Schriftzug "Hope" von Making Memories (passend eingefärbt mit Adirondack metallics Copper)
Das Herz ist gemalt mit der 3D-Stempelfarbe "Gold" von Viva Decor.
Weitere Stanzelemente: Cardboard Chips von Pebbles.
Samstag, 31. Januar 2015
Im Wald der Riesenpilze!
Material:
Mandala-Vorlage: 'Mein dickes Arena Mandala Malbuch' (Johannes Rosengarten)
Bister-Pigment (Granulat in Naturfarben)
Adirondack Naturals Spray Espresso und Mushroom (Ranger)
Inkssentials: Green gum (Ranger)
Tschibo-Stempelfarbenstifte
Stempel: Life in the Forest (Stampin' Up)
Elfe (hier embossed mit PearLustre: Moonstone)
Musterbeutelklammer (Brad
Pailetten
Eine riesige, interaktive Drehkarte (19 x 19cm) für eine naturliebende Freundin wurde zu einer riesigen Matscherei. :-)
Die Vorlage stammt aus einem Mandalabuch, aber der Zeichner hatte den inneren Kreis so durchgezogen, dass die Pilzhüte abgeschnitten wurden, daher ergab das null plastischen Effekt. Das hat mich geärgert, aber ich habe dafür weiter unten eine Lösung gefunden. Nach dem Einfärben mit Bister (einfach aufstreuen und mit Wasser besprühen) waren mir die Farben nicht kräftig genug und ich habe noch mal kräftig mit Dunkelbraun und Graugrün nachgesprayt. Teil 1 der Sauerei.
Die vorgemalten Punkte auf den Pilzdeckeln habe ich mit Tschibo-Stempelfarbenstiften betont.
Auf farblich passende Bisterreststücke wurden die Waldbewohner gestempelt, ausgeschnitten und eingeklebt.
Daraufhin habe ich den Innenkreis (r)ausgeschnitten und die störende Innenlinie damit entfernt. Mit einem kleinen Brad und zwei Pailetten als Lochverstärker habe ich den Kreis drehbar auf einer Quadratkarte angebracht, damit sich die Pilzstiele im Zentrum drehen lassen, während der äußere Kreis mit den Pilzkappen stehenbleibt. So können die Waldbewohner im Hexenring "tanzen".
Dann fiel mir (etwas verspätet) ein, dass doch noch Kontrastfarbe dazugehört. Also habe ich die fertige Kartenmitte abgedeckt und den Rahmen mit Green Gum eingenebelt, ehe die übrigen Waldmotive dazukamen. Das war dann der zweite Teil der Farbenschlacht. Da ich bei so etwas nie Handschuhe anziehe, sah ich mal wie ein "echter" Künstler aus.
Nachtrag:
Da ich beim Sprayen des Außenrandes eine Abdeckung brauchte, war der Deckel der Kunststoffbox voller grüner Tinte. Vor dem Abspülen derselben habe ich in die Tintenpfütze einfach noch zwei Stücke Fotopapier gelegt habe, zum Aufnehmen der Tinte. Die werden sicher schöne Hintergründe ergeben.
Mittwoch, 21. Januar 2015
Wintersonne
Heute mal eine Karte mit Aquarell:
Ein Motiv im Stile von Mimi a la Carte, die sehr gekonnt Stempel mit Aquarelltechnik verbindet.
Auch mein Hintergrund wurde mit Aquarellfarbe gestaltet, die Stämme sind Teil eines Silhouettenstempels von Hero Arts, den ich mit schwarzem und weißem Stazon (haftet auf allen Untergründen) und weißer Brilliance-Farbe (die Stämme sind insgesamt dreimal mit weiß überstempelt) gestaltet habe.
Ein Motiv im Stile von Mimi a la Carte, die sehr gekonnt Stempel mit Aquarelltechnik verbindet.
Auch mein Hintergrund wurde mit Aquarellfarbe gestaltet, die Stämme sind Teil eines Silhouettenstempels von Hero Arts, den ich mit schwarzem und weißem Stazon (haftet auf allen Untergründen) und weißer Brilliance-Farbe (die Stämme sind insgesamt dreimal mit weiß überstempelt) gestaltet habe.
Samstag, 17. Januar 2015
Reste-Karte „Sterne“
Reste-Karte „Sterne“
Zutaten:
1 Karte von Faltkarten.com
1 Streifen goldfarbenes Papier mit
Hologrammeffekt Sternchen (kommt auf dem Scan leider farbverfälscht
heraus)
1 gebrauchter Bogen Geschenkpapier
Der Streifen lag vom Einpacken noch vor
Weihnachten in meiner Restekiste, das Geschenkpapier mit den hübschen
Kreismustern umhüllte das Geschenk einer lieben Brieffreundin für
mich. Die erhaltenswerten Kreise habe ich mit dem X-Shape-Cutter
ausgeschnitten, die zerknitterten Teile und die Tesafilmreste abgetrennt und alles
aufeinandergeklebt. Fertig.
Der einzige Schönheitsfehler liegt an
einem Versäumnis meinerseits. Der lösungsmittelhaltige Uhukleber schlägt leider unten etwas
durch, das habe ich nicht bedacht. Da kommt im Ernstfall noch ein
Dekoelement oder ein Gruß drüber.
Donnerstag, 15. Januar 2015
Kurztipp DIY-Falzbrett
Do-it-Yourself-Falzbrett
Für stärkeres Papier oder
Postkartenpappe braucht man nicht unbedingt ein echtes Falzbrett. Ich
behelfe mich gelegentlich mit einem Stück Wellpappe. Bleibt man in den Rillen
und drückt nicht zu stark, kann man so mit einem Falzbein etc.
wunderbare Kanten falzen*.
Auch unterwegs oder auf Basteltreffen
eine gute und unschlagbar günstige Alternative zu einem sperrigen
Teil – ich bin selbst auf die Idee gekommen, als mir ein Rest
Wellpappe in die Finger geriet.
Hier im Beispiel habe ich ein
Zentimetermaß aufgeklebt. Man sieht ganz gut, dass jede Falz ca. 3
mm von der nächsten entfernt ist. Und nach der Arbeit kann das
„Brett“ einfach zusammengerollt oder flach in der Mappe verstaut
werden.
(*man falzt Stellen, die man sauber knicken möchte, am besten vorher mit einem stumpfen Messer oder einem Falzbein genannten Werkzeug, über/in einer feste Rille oder an einem Lineal entlang über einem weichen Untergrund.)
Abonnieren
Posts (Atom)

















